Heli Partanen, Geschäftsführerin von Telia: Eine gute Kundenbeziehung hilft, vorübergehende Schwierigkeiten zu überwinden

Heli Partanen, Geschäftsführerin von Telia, hat in der Praxis erlebt, wie sich die langfristige Reputationsarbeit während der Corona-Krise auszahlt.



 

Geschäftsführerin Heli Partanen ist sich bewusst, dass die Arbeit von Telia und anderen Akteuren der Branche derzeit unter genauer Beobachtung steht.

Da Finnland auf Telearbeit umgestellt hat und die Menschen in ihrer Freizeit sowohl nach Informationen als auch nach Unterhaltung verlangen, hat die Bedeutung funktionierender Kommunikationsnetze im Alltag an Bedeutung gewonnen.

„Die Auswirkungen der Reputationsarbeit zeigen sich oft gerade in Krisenzeiten. Auch bei uns gab es in den letzten Wochen einen schwerwiegenden Zwischenfall, doch unsere Kundenzufriedenheit stieg in Umfragen schnell wieder auf das vorherige Niveau“, erklärt Heli Partanen, Geschäftsführerin von Telia .

„In solchen vorübergehenden Rückschlägen hilft es, dass die Beziehung zu den Kunden auf einer soliden Grundlage beruht.“

 

Transparenz und offene Kommunikation im Mittelpunkt

Partanen stellt fest, dass die guten Kundenbeziehungen von Telia und der damit verbundene Ruf das Ergebnis langjähriger Arbeit sind.

Das Projekt nahm seinen Anfang, als mit der Markteinführung der neuen Telia-Marke begonnen wurde.

„Wir haben schon damals festgestellt, dass es sich hierbei nicht um eine herkömmliche Markenumgestaltung handelt, bei der lediglich die Farben, das Logo und der Name geändert werden“, erklärt Partanen.

„Stattdessen haben wir das gesamte Personal einbezogen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir uns unseren Kunden präsentieren wollen, wie wir mit ihnen zusammenarbeiten wollen und welche Unternehmenskultur wir in diesem neuen Telia schaffen wollen.“

Laut Partanen war Transparenz ein wesentlicher Bestandteil beim Aufbau der Marke Telia.

„Wir haben offen über unseren Weg berichtet und darüber, zu welchem Unternehmen wir werden wollen. Uns ist klar, dass es sich dabei um einen Prozess handelt und dass wir unser Ziel nicht von heute auf morgen erreichen können. Dabei gab es viel Kommunikation, sowohl intern als auch extern.“

 

Reputationsarbeit hilft, die Krise zu überstehen

Ein Beispiel für die Ergebnisse der internen und externen Kommunikation von Telia ist die #yhdessä-Kampagne aus der Corona-Zeit, die sowohl im Fernsehen als auch in den Zeitungen zu sehen ist.

Den Anstoß für die Kampagne gab eine Diskussion darüber, wie sich die Corona-Krise auf den Lebensunterhalt von Kleinunternehmern auswirkt.

„Gleichzeitig überlegten wir, was wir mit dem Werbeplatz und der Sendezeit machen sollten, die für die Playoffs der Liiga reserviert waren. Unser Marketingteam hat gemeinsam mit der Werbeagentur innerhalb von vier Tagen eine Kampagne auf die Beine gestellt“, erzählt Partanen.

In Krisenzeiten ist die Fähigkeit, schnell zu reagieren, von großem Wert, und die Ressourcen vieler Mitarbeiter konzentrieren sich auf kurzfristige Maßnahmen. Partanen erinnert daran, dass man darüber hinaus auch den Blick in die Zukunft richten muss. Langfristige Reputationsarbeit hilft, die Krise zu überstehen.

„Die Schwerpunkte müssen nun zwar kurzfristig neu bewertet werden, aber im Großen und Ganzen ändern sich die strategischen Schwerpunkte nicht.“

 

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Text: Anu Räsänen

Produktion der Videos: Vesa Koivunen, Harri Leinikka, Tuuli Pohjola und Riku Ruokolahti.

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