Die Kirche und das Innenministerium sind die größten Aufsteiger in der öffentlichen Verwaltung
Die Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands und das Innenministerium konnten ihren Ruf in der von T-Media durchgeführten Umfrage „ Reputation&Trust 2023“ im Bereich der öffentlichen Verwaltung am stärksten festigen. Die Notrufzentrale und der Grenzschutz teilen sich den ersten Platz als Organisationen mit dem besten Ruf.
Die Reputation öffentlicher Einrichtungen wurde im Oktober und November 2023 untersucht; insgesamt nahmen 9.932 Finnen an der Umfrage teil. Die Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands sowie das Innenministerium konnten ihre Reputation in der Bevölkerung um beachtliche 0,30 Punkte steigern.

Die Reputationsbewertung der Kirche (3,39) liegt nun auf einem mäßigen Niveau. Auch das Innenministerium wird in Bezug auf seine Reputation auf einem mäßigen Niveau (3,20) eingeschätzt, während die Bewertung des Ministeriums im Vorjahr (2,90) noch auf einem schwachen Niveau lag.
Reputation&TrustBei der Bewertung wird für jede Organisation ein Reputationswert auf einer Skala von 1 bis 5 ermittelt. Ein „mäßig guter“ Reputationswert beginnt bei 3,00.
Tapio Luoma, Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands, ist der Ansicht, dass sich die langjährigen Bemühungen zur Stärkung der strategischen Botschaft der Kirche in der Öffentlichkeit positiv auf das Umfrageergebnis ausgewirkt haben:
„Wir haben Fragen der Menschenwürde und der Teilhabe nachdrücklich in den Vordergrund gestellt und wollten zeigen, dass die Kirche in der Lage ist, den Menschen zur Seite zu stehen, auch wenn sie in ihrem Leben schwierige Zeiten durchmachen.“
„In unserer von weltpolitischen Spannungen geprägten Zeit wenden sich die Menschen an Organisationen, die ihnen Sicherheit bieten. Beide Organisationen, das Innenministerium und die Kirche, die ihr Ansehen deutlich verbessert haben, sorgen in unserer Gesellschaft für ein Gefühl der Sicherheit – jede auf ihre eigene Weise“, sagt Riku Ruokolahti, Entwicklungsleiter bei T-Media.
„Die neue Innenministerin Mari Rantanen hat in ihrer Kommunikation Erfolge erzielt, was sich auf die Ergebnisse des Innenministeriums auswirkt. Die Kirche wiederum hat ihre Kommunikation erfolgreich persönlicher gestaltet. Als Organisation ist die Kirche in der Lage, dem Bedürfnis nach geistiger Sicherheit gerecht zu werden“, fährt Ruokolahti fort.
So gehen wir vor
Die Studie zur öffentlichen Verwaltung Reputation&Trust Ziel der Studie „Öffentliche Verwaltung 2023“ war es, das Vertrauen und das Ansehen der wichtigsten Organisationen der öffentlichen Verwaltung in der Bevölkerung zu untersuchen. Die Datenerhebung für die Studie erfolgte mittels eines elektronischen Fragebogens vom 3. Oktober bis zum 1. November 2023.
Die Studie wird seit 2018 jährlich von T-Media durchgeführt. In diesem Jahr nahmen 9.932 Finnen an der Umfrage teil. Die Zielgruppe der Umfrage waren Finnen im Alter von 15 bis 65 Jahren aus dem gesamten Land (mit Ausnahme der Ålandinseln). Die Stichprobe wurde nach Geschlecht, Alter und Wohnort gewichtet, um die Bevölkerung repräsentativ abzubilden.
Die Organisationen wurden anhand des Forschungsmodells „ Reputation&Trust “ von T-Media bewertet, bei dem sich die Reputationspunktzahl einer Organisation aus dem Durchschnittswert von acht verschiedenen Teilbereichen ergibt. Die Teilbereiche sind Unternehmensführung, Finanzen, Management, Innovationskraft, Interaktion, Produkte und Dienstleistungen, Arbeitsplatz sowie Verantwortung. In der Untersuchung wurde eine fünfstufige Bewertungsskala (1–5) verwendet.

Die renommiertesten Organisationen der Studie „ Reputation&Trust 2023“ im öffentlichen Sektor, Rangliste 1–10. Den ersten Platz teilen sich die Notrufzentrale und die Grenzschutzbehörde, den zehnten Platz teilen sich VTT und Tukes. *Bei der Bewertung der Rettungsdienste wurden die Befragten gebeten, die Rettungsdienste ihrer eigenen Region zu bewerten.
Weitere Informationen:
Riku Ruokolahti, Leiter der Entwicklungsabteilung
riku.ruokolahti@reptrust-staging.fi-p.seravo.com, 0400 512 200
