In den nordischen Ländern durchgeführte Reputation&Trust: Das Ansehen der NATO ist in Norwegen deutlich höher als in Finnland und Schweden
Das Ansehen der NATO ist in Norwegen gut, in Finnland und Schweden jedoch nur mäßig. Laut Reputation&Trust in den drei nordischen Ländern durchgeführten Reputation&Trust vertrauen die Finnen und Schweden dem Militärbündnis zudem deutlich weniger als die Norweger und wären weniger bereit, es in einer Krise zu unterstützen.
Luottamus&Maine-tutkimuksessa arvioitiin Naton mainetta Suomessa, Ruotsissa ja Norjassa. Suurelta yleisöltä kerättiin arviot asteikolla 1–5, ja näiden keskiarvojen perusteella muodostettiin kokonaisarvosanat. Keskiarvot tulkittiin seuraavasti: erinomainen tulos ≥ 4,00, hyvä tulos = 3,50–3,99, kohtalainen tulos = 3,00–3,49, heikko tulos < 3,00 ja erittäin heikko tulos < 2,50.
Das Gesamtansehen der NATO wurde in Norwegen als gut (Durchschnitt 3,59) und sowohl in Finnland (3,21) als auch in Schweden (3,14) als mäßig bewertet. anseende Teilbereiche erhielt das Militärbündnis die höchsten Bewertungen in Norwegen für seine Führungsrolle (3,92), in Finnland für seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (3,35) und in Schweden für die Beschäftigungslage (3,48). Die schwächsten Bereiche waren die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in Norwegen (3,25, mäßig) und in Schweden (2,85, schwach) sowie die Verwaltung in Finnland (2,96, schwach).

„Die Umfrage spiegelt wahrscheinlich die historischen Unterschiede zwischen den drei nordischen Ländern wider. Norwegen ist seit der Gründung des Bündnisses im Jahr 1949 Mitglied der NATO, und die Norweger sind daran gewöhnt, das Bündnis als wesentlichen Bestandteil der Verteidigungs- und Sicherheitsstrukturen ihres Landes zu betrachten. Finnland und Schweden hingegen sind der NATO erst vor kurzem beigetreten, nachdem sie lange Zeit autark und neutral waren, was zum Teil die skeptischere Haltung der Bürger dieser Länder gegenüber der Organisation erklärt“, sagt Riku Ruokolahti, Entwicklungsleiter bei Reputation and Trust Analytics.
Deutliche Unterschiede bei der Bereitschaft, die NATO in Krisenzeiten zu unterstützen
anseende der NATO wurde Reputation&Trust anseende das Vertrauen der Bürger in das Bündnis sowie die Bereitschaft der Finnen, Schweden und Norweger, es in einer Krisensituation zu unterstützen, bewertet. In Norwegen erhielt das Vertrauen die Note 3,84 (gut) und die Krisenunterstützung 4,18 (ausgezeichnet). In Finnland (Vertrauen: 3,18, Unterstützung in Krisensituationen: 3,08) und Schweden (Vertrauen: 3,11, Unterstützung in Krisensituationen: 3,07) fielen die Bewertungen deutlich niedriger aus und liegen in beiden Ländern auf einem mäßigen Niveau.
„Es ist verständlich, dass zwischen einem langjährigen Mitgliedstaat und zwei neuen Mitgliedern erhebliche Unterschiede hinsichtlich des Vertrauens und der Bereitschaft zur Krisenhilfe bestehen. Diese Aspekte spiegeln nicht nur die Wahrnehmung der Bürger gegenüber der NATO wider, sondern auch die Bereitschaft der Menschen, sich für das Bündnis einzusetzen“, erklärt Ruokolahti, Entwicklungsleiter bei Reputation and Trust Analytics.
„Auch wenn das Vertrauen und die Unterstützung in Krisensituationen in Finnland und Schweden deutlich geringer sind als in Norwegen, sind sie dennoch moderat. Mit anderen Worten: Eine knappe Mehrheit der Finnen und Schweden vertraut der NATO und ist bereit, sie zu unterstützen. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich diese Einstellungen im Laufe der Zeit entwickeln.“
So gehen wir vor
Ziel Reputation&Trust war es, das Ansehen der NATO in der Bevölkerung zu ermitteln. Die Datenerhebung für die Umfrage erfolgte mittels eines elektronischen Fragebogens in Finnland vom 24. Februar bis zum 17. März, in Schweden vom 24. Februar bis zum 24. März und in Norwegen vom 26. Februar bis zum 24. März 2025.
Die Organisation wurde Reputation&Trust von Reputation and Trust Analytics bewertet, bei dem sich der Reputationswert der Organisation aus dem Durchschnittswert von acht verschiedenen Teilbereichen ergibt. Die Teilbereiche sind Unternehmensführung, Finanzen, Management, Innovationskraft, Interaktion, Produkte und Dienstleistungen, Arbeitsplatz sowie Nachhaltigkeit. In der Untersuchung wurde eine fünfstufige Bewertungsskala (1–5) verwendet.
An der Studie nahmen 3.037 Finnen, 3.162 Schweden und 2.427 Norweger teil. Die Zielgruppe der Studie waren 15- bis 65-jährige Finnen (mit Ausnahme der Ålandinseln), Schweden und Norweger. Die Stichprobe wurde so gewichtet, dass sie hinsichtlich Geschlecht, Alter und Wohnort repräsentativ für die Bevölkerung des jeweiligen Landes ist.
Weitere Informationen:
Riku Ruokolahti, Leiter der Entwicklungsabteilung, Reputation and Trust Analytics Oy riku.ruokolahti@reputationandtrust.com, +358 400 512 200
